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Grußwort

„Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“

Liebe Schwestern und Brüder!
Mein Name ist Vinsensius Nana Ekayana Visca. Ich bin 46 Jahre alt. Am 26. Mai 2007 empfing ich durch Handauflegung von Georg Kardinal Sterzinsky in der St. Hedwigs Kathedrale in Berlin die Priesterweihe. Zur Welt kam ich in der indonesischen Großstadt Tangerang als zweites von sechs Kindern einer buddhistischen Familie. Den ersten Kontakt mit der Kirche hatte ich in der katholischen Grundschule in Situbondo (Ostjava). Später nahm ich den christlichen Glauben an und wurde im Alter von 15 Jahren in der Pfarrei St. Maria in Tangerang getauft. Nach dem Abitur im Jahr 1991 und dem Besuch eines Deutschkurses am Goethe Institut in Jakarta kam ich nach Hamburg und studierte dort fünf Semester Wirtschaftsingenieurwesen. Dort führte mein Weg in die Pfarrei St. Ansgar (Kl. Michel) und zum Neokatechumenalen Weg, dem ich seit 1993 angehöre.
1996 folgte ich dem Ruf Gottes und trat in Berlin in das Priesterseminar »Redemptoris Mater« ein.

Meine bisherige Dienstorte waren als Diakon in der Pfarrei Zu den Heiligen Schutzengeln in Hennigsdorf, als Kaplan in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Stralsund und St. Martin in Berlin-Reinickendorf und zuletzt als Pfarradministrator in der Pfarrei Maria Frieden in Berlin-Mariendorf. Nun darf ich ab Februar 2019 meinen Dienst als Pfarrvikar im pastoralen Raum Bernau Buch Eberwalde verrichten.
Dieses Jahr hat schon längst begonnen, wir haben schon viele Pläne für dieses Jahr geschmiedet... auch mein Terminkalender ist schon belegt mit verschiedensten Terminen, Sitzungen und Konferenzen. Einige Termine kommen bestimmt noch dazu, das bin ich auch schon gewohnt – und, das was kommt, soll mich nicht mehr ängstigen. Vielmehr sollen wir lernen, das Leben zu genießen. Das was auf uns wartet ist der Himmel. Was dazwischen kommt, all die Veränderungen in unserem Leben sollen uns auf den Himmel vorbereiten.

Ein Pfarrer hat einmal zu mir gesagt: „Wir sollen lernen, das Leben auf dieser Erde zu genießen, sonst wissen wir später gar nicht, was wir im Himmel machen.“ Ich freue mich darauf gemeinsam mit Ihnen den Glauben zu leben. Der Glaube, der uns verbindet, der von der Hoffnung gestärkt wird und sich in der Liebe verwirklicht.
Wenn jemand in seinem Leben die große Liebe erfährt, ist dies ein Augenblick der „Erlösung“, die seinem Leben einen neuen Sinn gibt. Er braucht die unbedingte Liebe. Er braucht jene Gewissheit, die ihn sagen lässt: „Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn“ (Röm 8,38-39). Christus hat uns erlöst und er lässt uns nicht allein, er ist der Hirt unseres Herzens.

Gott ist das Fundament der Hoffnung – nicht irgendein Gott, sondern der Gott, der ein menschliches Angesicht hat und der uns geliebt hat bis ans Ende: jeden einzelnen und die Menschheit als Ganzes. Sein Reich ist kein imaginäres Jenseits einer nie herbeikommenden Zukunft; sein Reich ist da, wo er geliebt wird und wo seine Liebe bei uns ankommt. Seine Liebe allein gibt uns die Möglichkeit, in aller Nüchternheit immer wieder in einer ihrem Wesen nach, unvollkommenen Welt standzuhalten, ohne den Elan der Hoffnung zu verlieren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes neues Jahr, ein Jahr voller Hoffnung! Lassen wir uns von seiner Liebe anziehen, genießen wir das Leben, das Geschenk seiner Liebe!

Ihr Pfarrvikar
Pfr Vinsensius N.E. Visca

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