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Willkommen

Wir leben in einer Zeit, in der uns immer deutlicher klar wird: Wir können so nicht weitermachen!

Um die Verletzbarkeit unserer Erde wussten Generationen schon vor uns.

Das Gebet der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1942 – also noch vor deren Gründung 1945 - ist geprägt von der Erkenntnis, was Kriege, Hass, Rassismus, Ausbeutung der Schöpfung, Rücksichtlosigkeit u.v.m. unter uns Menschen anrichten.

Und alles passiert auf unserer Erde.

Die Kurzform des Gebetes steht in unserem Gebet-und Gesangbuch „Gotteslob“ Nr. 20,1 unter dem Leitwort VERANTWORTUNG FÜR DIE WELT:

„Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.

An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.

Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.“

Was früher nicht so im Fokus stand, ist heute in aller Munde: Klimawandel mit allen Auswirkungen.

Heute wissen wir - mehr denn je – um die globalen Zusammenhänge.

Im Rahmen der Industrialisierung haben wir Menschen „Mutter Erde“ ausgebeutet, über 200 Jahre haben wir die Energie für unseren Wohlstand aus Kohle und Erdöl bezogen – aus Vorräten, die über Millionen von Jahren gebildet wurden und die wir in nur 200 Jahren fast aufgebracht haben.

Als Folge davon ist die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre angestiegen, das Klima ist wärmer geworden.

In seiner Sozialenzyklika „Laudato Si“ sieht Papst Franziskus den Klimawandel als ein „Zeichen der Zeit“, das die Kirche erforschen und im Licht des Evangeliums deuten muss, will sie ihrem eigenen Auftrag, Zeichen und Werkzeug des Heils zu sein, gerecht werden.

Als Kirche kann uns das Schicksal unserer Mitgeschöpfe nicht egal sein, weil sich im Klimawandel wie in einem Brennglas bündelt, dass Sorge um die Natur, Gerechtigkeit gegenüber den Armen, Engagement für die Gesellschaft und deren innerer Friede untrennbar miteinander verbunden sind!

Der christliche Glaube macht sich am Wohl des Nächsten fest, weil der Nächste, Bruder und Schwester von Jesus Christus ist.

Neben vielen anderen Liedtexten fallen mir zwei Lieder aus unserem Gotteslob besonders dazu ein:

Nr. 440

„Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens, dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.
…,  dass ich nicht zur Plage meinem Nächsten bin.
…, dass ich nicht gebunden an mich selber bin.
…, dass ich dort nicht fehle, wo ich nötig bin.“

und Nr. 446

„Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun. Gib uns den Mut, voll Glauben, Herr, heute und morgen zu handeln…“

In Mitverantwortung für unser aller Zukunft wünsche ich allen den Segen Gottes!

Diakon Peter Dudyka

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